Auf nach Mozambique

26 06 2007

Kleines Update nach Samstag: Sind natuerlich gut in Durban angekommen, das heisst aber nicht dass es hier problemlos wieter ging.  Wir sollten das Hostel in dem wir uns einquartiert hatten eigentlich anrufen, um vom Busbahnhof abgeholt zu werden. Dumm daran war nur, dass natuerlich gerade an dem Abend in dem Stadtteil das Telefonnetz inklusive dem Handynetz ausgefallen war. Wir haben uns dann fuer schwachsinnige 150 Rand mit dem Taxi dort hin fahren lassen.

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On the road again

20 06 2007

Klausuren sind zu Ende, wir (Jan, Sven, Moritz, ich) sind Montag morgen zu unserem Trip aufgebrochen. Mit dem Bus Richtung Mozambique und evtl. Malawi, wohin wir halt kommen.

Sind jetzt im Sugar Shack in East London, morgen gehts weiter ins Coffee Shack. Dann am WOchenende nach Durban wo wir am 25. Anna-Lena und eine Freundin einsammeln. Danach mal gucken, irgendwie nach St. Lucia, Swaziland, Maputo.

Wie es dann weiter geht wir dann geplant. Anna-Lena muss irgendwann zurueck nach Pretoria, Jan muss seine Freundin am 12. in PE einsammeln. Mein Rueckflug nach Deutschland geht am 20.07. — am 21.07. um 09.10 Uhr sollte ich wieder in Hamburg sein.

Keine Ahnung wie das Internet auf dem Weg ist, ich hab mir aber bei Twitter einen Account eingerichtet. Dort kann ich per SMS zeitnah sinnbefreite Updates ablegen. Viel Spass beim Lesen :)



One night in Motherwell

11 06 2007

Bisher war ich von den Clubs hier nicht sonderlich begeistert. In PE (bzw. der Umgebung von Summerstrand) gibt es eigentlich nur das Tapas und das Toby Joe’s und diese haben auch das Flair einer mittelprächtigen Dorfdisco. Samt dazugehörigen Rugby-SchlägernSpielern und inkompetenten Türschlägernstehern.

Anscheinend habe ich aber einfach in den falschen Ecken geguckt; letzten Samstag ging es ins Township, irgendwo nach Motherwell. Und dort landeten wir auf einer der großartigsten House-Parties ever.

Aber der Reihe nach: Am Samstag Nachmittag rannten Julian und ich planlos durch Summerstrand. Surfen war gerade mangels Boards flach gefallen, da liefen wir Anne über den Weg. Während die meisten von uns nicht wirklich aus dem Dunstkreis der Uni und der International Students heraus gekommen sind, hat Anne sich mehr unters Volk gemischt und eine ganze Reihe Bekanntschaften mit Leuten aus den verschiedensten Ecken gemacht. Darunter auch einige Minibus-Fahrer und Township-Bewohner.

Sie war schon ein paar mal in den Townships unterwegs, diesen Abend sollte es nach Motherwell gehen, auf irgendeine Party. Nach einigem Zögern sagten Julian und ich zu, mitzukommen. Mein Zögern war weniger in Angst vor dem “gefährlichen” Township (das Wort “dangerous” zeigt eindeutig Abnutzerscheinungen, aber dazu vielleicht ein andermal mehr) begründet. Viel mehr fühlte ich mich etwas komisch dabei, dort hin zu gehen und dabei den Eindruck zu erwecken, dass jetzt der Weiße Mann seine kleine Safari zu den Wilden im Zoo hat. Der Abend zeigte jedoch, dass diese Befürchtung unbegründet war…

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